Bist du in deinem Job unglücklich ohne es zu merken?

Wenn du das Gefühl hast, dass dich deine Arbeit nicht mehr erfüllt und jeder Arbeitstag anstrengend ist, kann es gut sein, dass du unglücklich bist ohne es zu realisieren. Wir nennen dir 8 Zeichen, mit welchen du erkennst, ob dein Job dich unglücklich macht. 

Frau kaut vor Stress am Stift
Kinder kauen oft unbewusst an Stiften, wenn sie in Gedanken versunken sind, aber auch bei Erwachsenen kommt dies zur Stress-Bewältigung vor (Bildquelle: jeshoots/unsplash).

Schon wieder Sonntagabend, das Wochenende viel zu schnell vergangen, Wecker für morgen gestellt und jetzt schon unmotiviert für die neue Woche sein. Kommt dir das Szenario bekannt vor?

Mir schon. Ich denke wir alle sind ab und an mal im Mondayblues (Montagsfrust), schauen uns #Mondaymotivation Beiträge an und versuchen uns mit Kaffee bei Laune zu halten. 

Tatsächlich sind mehr als 3/4 aller deutschen Arbeitnehmer montags schlechter gelaunt und unmotivierter als sonst (ManPowerGroup-Studie). Aber was ist, wenn du dieses Gefühl nicht nur montags hast? Was ist, wenn du auch einen “Tuesdayblues” , “Wednesdayblues”  und “Entire-Weekblues” hast? 

Dann wird es Zeit zu überlegen, ob dein Job dich wirklich glücklich macht und der richtige für dich ist. Manchmal ist es gar nicht so leicht das zu erkennen.

Aus diesem Grund nennen wir dir hier 8 Zeichen, mit welchen du erkennst, ob dein Job dich unglücklich macht. 

“EntireWeekBlues” 

Das wohl offensichtlichste Zeichen ist der “entireweekblues”. Wenn du dich jeden Tag zur Arbeit quälen musst, abends schon daran denkst wie wenig Lust du auf den nächsten Tag hast und dich einfach nicht motivieren kannst, läuft etwas falsch. 

Sind wir mal ehrlich: kaum jemand hat Lust morgens aufzustehen und arbeiten zu gehen, aber es gibt einen Unterschied, wenn die Arbeit zur Qual wird. 

Viele Arbeitgeber bieten flexible Zeitmodelle an, bei denen du entscheiden kannst zu welchen Zeiten du arbeiten willst. Es gibt viele verschiedene Ausführungen davon; von Gleitzeit bis hin zu Jahresarbeitszeit. Letzteres legt lediglich, die jährlich zu arbeitenden Stunden fest, die Umsetzung überliegt ganz dem Arbeitnehmer. 

Die letzte halbe Stunde vorm Wochenende kann ich zugegebenermaßen auch kaum erwarten, aber so sollte es nicht 24/7 bzw. 24/5 sein. 

Du bist auf der Toilette, obwohl du gar nicht musst.

Der nicht notwendige Toilettengang ist der Klassiker. Eine Bekannte erzählte mir: “Ich bin mindestens 4-5 mal auf die Toilette gegangen, aber immer auf verschiedene und in Zeitabständen, in denen es nicht aufgefallen ist. Da ist mir klar geworden: Ich drücke mich vor der Arbeit, weil mir das einfach keinen Spaß macht.”

Wenn du dir auch mit jeder Kleinigkeit eine Ablenkung suchst, solltest du dich ernsthaft fragen, ob das nicht einen tieferen Grund haben könnte. 

Ich meine damit nicht den Tratsch mit den Kollegen, die Kaffeepausen oder einfachen herumtrödeln. Ich meine, wenn du dich konsequent vor der Arbeit drückst, deine Deadlines nicht einhalten kannst und immer wieder neue Tätigkeiten findest, mit denen du dich ablenken kannst. 

Ein Indiz dafür wäre, wenn du jetzt schon alle Weihnachtsgeschenke während der Arbeitszeit vollständig geplant hast. Natürlich öffnen wir alle ab und zu mal einen anderen Tab und lassen uns auf Pinterest inspirieren, aber alles hat seine Grenzen.  

Deine Kollegen sind unerträglich 

Bekommst du auch schon Kopfschmerzen, wenn du nur an gewisse Kollegen denkst? Wir kennen sie doch alle, diese nervigen Menschen mit denen man gezwungen ist Smalltalk zu halten und gemeinsam mittags in der überteuerten Kantine, zu essen. 

Zum Beispiel die, die jedem in den Allerwertesten kriechen, um überall Sympathiepunkte zu bekommen; oder diejenigen, die jede Woche ein neues Drama im Privatleben haben und den Streit mit dem Freund im kleinsten Detail, mit dir diskutieren wollen.

Gut, dass so viele Unternehmen auf ein Open space office setzen und dafür sorgen, dass man wirklich nie, aber auch absolut nie seine Ruhe hat und jeden Tag das Gemecker von Karen mitbekommt und die neuesten Errungenschaften beim Wochenend-Shopping von Sibylle weiß. 

Karen hat sich zum Internet Meme entwickelt und gilt als Platzhalter für einen bestimmten Typ Frau. Diese möchten immer sofort den Manager sprechen, wenn etwas nicht stimmt, diskutieren bei allen Themen mit auch wenn sie unrecht haben und sind stark rassischtisch. Denn sie wenden sich stets  gegen dunkelhäutige Menschen und nutzen ihre eigenen Privilegien, als hellhäutige Frau mittleren Alters, gerne aus. Der Ursprung ist nicht ganz eindeutig, geht aber möglicherweise auf den Mean Girls Film zurück. 

Also kein Stress, du bist nicht alleine! Jeder hat solch spezielle Kandidaten mit sich im Büro sitzen. Es ist allerding ein Warnsignal, wenn du nur solche Kollegen hast und dich mit niemandem wirklich verstehst. Das liegt oftmals am generellen Arbeitsklima und nicht den Kollegen selbst. Womöglich projezierst du dein Unwohlsein auf deine Kollegen.  

Du solltest dich bei der Arbeit wohlfühlen und die Atmosphäre genießen können. 

Du weißt immer wie spät es ist

Das kann natürlich an der stylischen Smartwatch deines Kollegen liegen, der jede halbe Stunde damit flexen muss, dass diese auf die Sekunde genau läuft und ihm jede Nachricht anzeigt. Glückwunsch. Da sind wir wieder beim Thema lästige Kollegen. 

Aber im Ernst, wenn du auch ohne nervige Angeber-Kollegen immer die Uhrzeit weißt und den Blick nicht von der Uhr wenden kannst, stimmt etwas nicht. Wenn du richtig im Flow bist, verläuft die Zeit eigentlich von selbst und du merkst oftmals gar nicht, dass schon Mittagspause ist. 

Du kannst es besser, hast aber keine Lust 

In dir steckt so viel, aber warum noch anstrengen? Du weißt du kannst nicht aufsteigen, mehr Gehalt gibt es auch nicht und von einem Firmenwagen müssen wir gar nicht erst reden. 

Das ist nicht nur fehlende Motivation, sondern auch Perspektivlosigkeit. Wäre es nicht schön, wenn du nach mehr strebst, an Herausforderungen über dich selbst wächst, neue Erfahrungen machst und auf ein Ziel hinarbeiten kannst? 

Es könnte dich überraschen, aber es gibt tatsächlich Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter fordern und fördern. 

Work-Life-Balance? Wohl eher Work-Stress-Balance!

Manchmal fällt es einem schwer nein zu sagen und man mutet sich dann noch eine Aufgabe zu, die man ohne Überstunden nicht erledigen kann. Kommt vor, ist normal.

Wenn du aber konstant das zu-viel-Arbeit-zu-wenig-Zeit Dilemma durchlebst,schlechte Ergebnisse lieferst, am Ende nicht fertig wirst und zu viel Druck hast, ist das einfach nicht das Richtige. Das liegt auch nicht immer an dir; unschaffbare deadlines sind oft dem schlechten management von Vorgesetzten geschuldet. 

Ein Anzeichen dafür ist, dass du selbst zu Hause nicht abschalten kannst und ständig an die Arbeit denkst, in der Freizeit arbeitest um hinterherzukommen und Stress dein zweiter Name ist.

Du musst abschalten können, du musst ein Privatleben haben und dich nicht selbst “totarbeiten”. Unterschätze nicht die Folgen von Stress, du kannst körperliche und psychische Schäden, wie Depressionen, davon tragen. 

Denk dran: es gibt einen feinen, aber gravierenden Unterschied zwischen Herausforderung und Überforderung.

Du bist gut und keiner merkt es.

Unterschätzt. Unterfordert. Unterbezahlt.

Du arbeitest nur an Aufträgen, die für Anfänger sind und fragst dich, warum du überhaupt 7 Jahre studiert hast? Alles, was du machst, könnten auch die Praktikanten machen? Du kannst so viel mehr und möchtest auch mehr Verantwortung, aber das ist nicht gewünscht?

40 Stunden pro Woche und trotzdem ist am Ende nichts mehr übrig? 

Dann läuft einiges falsch. So sollte es wirklich nicht sein. Wenn keiner deine Wünsche beachtet und deine Arbeit schätzt, bist du fehl am Platz. Ich bin mir sicher du hast einiges drauf und würdest dein Talent gerne zeigen und ich weiß, dass es Arbeitgeber gibt, die deine Arbeit schätzen. 

Dauerhaft hoher Krankenstand

Bist du ständig krank und fühlst dich schlapp? 

Geht wieder etwas im Büro rum liegt es am Jahreszeitenwechsel oder sind das lediglich Ausreden für dein erschöpftes Immunsystem, das unter Stress leidet?

Stress kann dich wirklich krank machen. Das liegt daran, dass unser Gehirn nicht zwischen realer Gefahr und wahrgenommener Gefahr unterscheiden kann. Ein Autounfall und ein Chef, der zu viel verlangt schicken unserem Körper das gleiche Signal und versetzten ihn einen Stresszustand. 

Unser Körper kann diesen Zustand aber nicht dauerhaft anhalten und sorgt auf verschiedene Weise für eine Unterbrechung. Häufige Folgen von Stress sind Schwindel, Herzrasen, Bluthochdruck, Magen Darm Erkrankungen und vieles mehr. 

Wenn du das nächste mal krank bist, frage dich ob wirklich wieder etwas im Büro rumgeht oder dein Körper dir ein Warnsignal sendet. 

Einige dieser Punkte treffen auf dich zu?

Keine Sorge, das kann auch nur vorübergehend sein. Gib dem ganzen nochmal für 1-2 Wochen eine Chance. Probiere doch nochmal mit deiner Karen-Kollegin zu sprechen. Abonniere unseren Instagram oder Twitter Account und starte jeden Montag gut gelaunt, dank unseres #Mememonday. Nimm dir Urlaub und überlege was du wirklich willst. 

Und wenn gar nichts geht, geht GETMEFOR.com

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Also worauf wartest du?

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